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Statement – gesamtgesellschaftliche Einbettung und Forderungen
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Pressekontakt
email: contact@malen-nach-zahlen.at
Telefon: +43 (1) 588 16-3300
mobil: +43 676 68 23 967
Über Wissenschaftsminister Johannes Hahn
und über seine Dissertation nach 11 Jahren Studium
UG2002-Novelle, Diskussionsarchiv
Kunsthochschulen sehen sich durch Bologna-Prozess bedroht
Deutscher Kulturrat: Bologna-Prozess an deutschen Kunsthochschulen
Wie ein europäischer Traum an der Wettbewerbsideologie zerplatzte
IRDEI (Initiative for the Re-Democratization of Educational Institutions)
Lesekreis zu den Beziehungen zwischen Bildung & Kapitalismus
Studierende, Lehrende und Universitätspersonal der Akademie der Bildenden Künste Wien haben gemeinsam seit Dienstag 20. Oktober den Lehrbetrieb still gelegt und die Universität besetzt.
In der Leistungsvereinbarung 2010-2012 zwischen Rektor und Ministerium wurden die wichtigsten Forderungen der Akademie nicht erfüllt.
Die Akademie befindet sich im Streik. In der Aula finden Veranstaltungen und Aktionen statt.
Die Proteste richten sich gegen die umstrittene Bachelor/Master-Struktur, die gegen den ausgesprochenen Willen von Lehrenden und Studierenden und entgegen der Versprechungen des Rektors am Institut für künstlerisches Lehramt laut Leistungsvereinbarung eingeführt werden soll. Weiters fordern wir Einsicht in die Leistungsvereinbarung und komplette Budgettransparenz.
Das Ba/Ma System ist nur ein Aspekt einer Entwicklung, die zu wirtschaftsorientierten Organisationsstrukturen an Universitäten und Privatisierung von Lehre und Forschung führt. Wir besetzen um hierarchische Strukturen zu durchbrechen, indem wir die Universität für uns reklamieren und Beteiligung an Entscheidungen fordern.
Reclaim Your University.
Denn wir sind grundsätzlich gegen die Art, wie gesellschaftliche Entscheidungen getroffen werden. Werden die Forderungen von Lehrenden und Studierenden nicht umgesetzt werden, folgen weitere Aktionen.
Was auf Universitäten passiert betrifft nicht nur Universitätsangehörige.
Die generelle Logik von Ökonomisierung, Wettbewerb, prekären Arbeitverhältnissen und Ausbeutung betrifft alle. Was auf dem Spiel steht, ist nicht nur die Forderung, mitbestimmen zu können, wie gelehrt, gelernt und geforscht wird – es ist auch die Forderung danach, selbst bestimmen zu können, wie wir leben wollen.
Was jetzt gebraucht wird ist Solidarität. Jenseits von Kategorien wie Lehrende, Student_innen, Arbeiter_innen und allen Anderen.
Solidaritätsbekundungen bitte an
Unibrennt Lehrende und Forschende
Kindergartenaufstand
Demonstration und Aktion in Italien
Proteste in der Schweiz
Protest in Österreich
Proteste und Besetzungen an der UCSC
we want everything
Sloboden Indeks
Französische Bildungsfront
Bundesweiter Bildungsstreik
Italiens rebel-universities
Globalprojects
http://freiebildung.at
Netzwerk Emanzipatorische Bildung
reartikulacija online
emancipating education for all
LISA-FAS – Libertäre Initiative Sozial Arbeitender
the commune
Indymedia